RSG Clubausfahrt 2011

 


RSG Ausfahrt am 6.8.2011


Es war einmal... im Jahre a. D. 2010. Da trafen sich die Mitglieder des kleinsten, feinsten Oldtimerclubs dieser Region zur gemeinsamen Vernichtung von Superplus und zur Lösung absolut lebenswichtiger Aufgaben. Ein Geschwisterpaar aus den Kohlenrandgebieten nordwestlich von hier tat sich dabei als absolut unschlagbar hervor. Und wurde zur Freude aller anderen dazu verdonnert, die 2011er Spritvernichtungsorgie zu organisieren. Madame Kasse war erst mal leicht pikiert, aber dann doch einsichtig.... zumal es nichts schöneres gibt, als die Mitglieder des kleinsten, feinsten... (das hatten wir schon) durch die Botanik zu jagen und Rache für die Verpopoung der letzten Pampatour zu üben.


So geschah es dann auch am sechsten Augustus dieses unvergleichlichen Regensommers.


Lady Cash hatte alle gerufen und viele, leider zu wenig, kamen in die Stadt der düsenden Burg... wo immer das auch ist, wussten TomTom, Navigon und Co. Im üblichen Industriegebiet mit Autowerkstatt zum Schrottgucken war Treff. Jeder hatte erwartet, erst mal den Parkplatz vom Kohlenstaub befreien zu müssen... was leider ausfallen musste.... Mangels Kohle.

Papiere wurden verteilt, die Köpfe qualmten, keiner wusste Bescheid und jeder wollte ein Kilo Durchblick haben. ... War leider nicht im Angebot!


Der Blick ins Firmament versprach zumindest unserer Vorflitzenden eine kostenlose Dusche. Dem Rest war es egal.






Im Abstand eines 1440 ten Tages durften wir die Boliden starten. Immer mit Blick auf die Fotos der zu findenden Objekte und irgendwelche unbekannten Ortsschilder führte uns die Strecke in kürzester Zeit in Gegenden wo noch nie ein Remscheider zuvor gewesen war. Felder, Wälder, Seen.... Keine Hochöfen, Zechen oder ähnliches Industriegelumpe. Eine herrliche Tour. Vorurteile schmolzen wie Eis in der mittlerweile nicht mehr vorhandenen Sonne. Vorbei am Privatpaddelpool von Chefin´s Männe erklommen wir die wilden Hügel zum Kaffeeeinwurf. Draußen nur Kännchen war nichts. Die Qualmbrigade enterte die übliche Nichtraucherkneipe. Das Futter war aber ok.


Mit neuen Papieren versehen rollten alle zum Scheibenwischer und Gebläsetest. Die Chefin nahm das erwartete Bad. (und ließ zum Blechdosentausch nach Hause donnern). Der Rest der Truppe übte Tempo 100 bei Sicht Null. Zwischenzeitlich hatte ein kleiner Fiffi mitten auf der Straße zumindest zwei Team den Sieg gekostet, da es bei Wauwau ein Foto zu erkennen galt. Was natürlich aus Tierschutzgründen übersehen wurde.

Ein Chinese führte zu Irritationen, leisem bis mittellautem Gebrüll, diversen Extratouren und letztlich doch zum Zwischenziel. In der Keulen und Faustkeilgegend erwarteten wir einen Besuch bei Oma und Opa. Wer dort den Bären aus der Höhle treiben wollte, wurde arg enttäuscht.


Rechtzeitig zum Wolkenbruch stand etwas völlig Abartiges auf dem Programm... zu Fuß gehen... eine viertel Meile lang... und das hin und zurück...Diverse Herzschrittmacher leisteten im roten Bereich und die Gruppe landete mitten in der Prairee vor einem Tor.... bewacht von drei Plutos. Lady Ichbinsuperschön öffnete den Verschlag und wir landeten auf einem anderen Planeten.

Beam me up Scotty, there is no intelligent life here.

Oldies aller Formen, Farben und Größen in jedem Zustand des Zerfalls waren mitten im Wald geparkt und sollten Kunst sein... oder Umweltverschmutzung... oder Arbeitsbeschaffung für Ämtler.... nobody knows. Die Truppe hat jedenfalls genug Diskussionsstoff für lange RSG-Abende. Ein Erlebnis! Danke Moneypenny!


Zum Abendhappyhappy schwammen alle in Funkers Stammfutterstelle ein.

Fenster auf, die Tabaksteuerzahler versammelten sich zufrieden um die Aussichtsluken. Das Serviceteam hatte leichte Koordinationsprobleme, die Fouragequalität war gut, nur die Speisen ein wenig sehr übersichtlich angeordnet. Knurrende untere Regionen wurden mit Alkfreiem Flüssigen gefüllt. Alle mussten noch nach Hause paddeln.


Es gab sogar Sieger, wie es sich gehört. Ein Dreierteam! Die hatten den Affen, den alle anderen übersehen haben. Die Ausrichtung der nächstjährigen Tour wurde freudig angenommen.... Rache ist bekanntlich süß. Die Sonderaufgaben werden wohl etwas mit Eisenbahnen oder Pferden zu tun haben... oder auch nicht. Alle freuen sich jedenfalls und bedanken sich bei den unfreiwilligen Ausrichtern 2011.

Habt ihr richtig gut gemacht, Es war ein schöner, nasser, interessanter und informativer Tag.


Und wenn sie nicht gestorben sind....


DH 21.8.11

 
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